Unsere Geschichte

Die AV Raeto Bavaria kam es zur Gründung der AV Raeto Bavaria. Initiator und damit treibende Kraft zur Gründung der RB war der Alte Herr einer AV. Austria Innsbruck, Dr. Richard Wollek. Ihm zu Ehren ist auch die höchste Außzeichung im CV, das rot-weißrote Wollek Band benannt.

Unter dem Gründungssenior Heinz Stecher fand dann die Gründung gemeinsam mit den ebenfalls aktiven Burschen Meichlbeckh, Hutle und Vergeiner statt. Inaktiver Bursch war Emil Schneider, Füchse waren Schuchter, Wiedemann und unser Fidissimus Dr. Karl Mutschlechner v/o Dr. cer. Cralo, der uns das Verbindungshaus nach seinem Tode vermachte.

Der Name Raeto-Bavaria wurde gewählt nach den Ureinwohnern des Landes, den Raetern und Bajuvaren. Als Wahlspruch fand sich der Wahlspruch des Landesknechtführers Jörg von Frundsberg: "Viel Feind - viel Ehr". Der Wahlspruch ist bezogen auf die Verhältnisse an den Universitäten in der Gründerzeit und ist heute etwas schwer zu verstehen.

Die Fuchsenstrophe stammt von dem Leopolden Meyer, während die Burschenstrophe vom Gründungssenior Stecher stammt (Texte siehe oben). Die Melodie des Bundesliedes der Raeto-Bavaria stammt vom damaligen Domorganisten zu Brixen, Mitterer. Der Text dazu wurde geschrieben von unserem Alten Herren Dr. Mallepell.

 

1912 verprügelten Gothen den Raeto-Bayern Max Ghezze v/o Roland. Von der Polizei (sie und der Bürgermeister standen auf der freiheitlichen Seite) für volltrunken gehalten, wurde er in eine Ausnüchterungszelle gesperrt, anstatt ihm ärztliche Hilfe zu gewähren. Er starb am nächsten Tag nach der Überführung in die Klinik an einer Gehirnblutung. Im selben Jahr, also 1912, kam es zur Gründung einer Reserveverbindung namens Oenania, die im Falle eines Verbotes der Raeto-Bavaria an deren Stelle rücken sollte. Fallweise kam es zu Straßenkämpfen gegen Freiheitliche. In der Zwischenkriegszeit kam es zur Schaffung der Zirkel, in denen Alte Herren zusammengefasst wurden. 1933 kam es auf Grund des zunehmenden NS-Einflusses zum Austritt aus dem deutschen CV und zur Gründung des ÖCV.

Im Jahr 1955 konnte das neue Heim in der Museumsstraße oberhalb des Gasthauses "Wilder Mann" bezogen werden. 1965 übersiedelte die Verbindung in die Bürgerstraße 12 und seit 1990 ist das Heim das Dr. cer. Karl Mutschlechner-Haus in der Speckbacherstraße 5.